Jugend im Parlament

„Jugend im Parlament“-Präsidium übergibt Resolution an die Bürgerschaft

Jugend im Parlament Forderungskatalog enthält Verbesserungen in den Bereichen Schule, Innere Sicherheit und Stadtentwicklung.

Hamburgs Zukunft: Besserer Schulunterricht, mehr Aufklärung über Extremismus, Entlastung des Stadtverkehrs und mehr bezahlbarer Wohnraum – so sehen die Forderungen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer von „Jugend im Parlament“ aus.

Eine Woche lang haben rund 100 Schülerinnen und Schüler sowie Auszubildende bei Hamburgs größtem Planspiel für Politik debattiert und in vier Fachausschüssen – Schule, Inneres, Verkehr und Stadtentwicklung – eine 29-seitige Resolution erarbeitet. Heute Mittag wurde sie im Plenarsaal der Bürgerschaft an den Ersten Vizepräsidenten der Bürgerschaft, Dietrich Wersich, übergeben.

Darin sollen unter anderem durch eine Reformierung der Oberstufe der schulische Alltag verbessert und die persönliche Entwicklung der Schülerinnen und Schüler gefördert werden. Dazu zählt auch die Einrichtung von kleineren Klassen und der Wunsch nach einem geringeren Lehrer/-innen-Schüler/-innen-Schlüssel. Der Innenausschuss befasste sich wiederum mit der Frage, wie bereits an Schulen über Extremismus aufgeklärt werden könnte. Darüber hinaus wird in der Resolution eine zentrale Datenbank bei der Terrorismusbekämpfung gefordert, welche die Zusammenarbeit zwischen den Behörden erleichtern soll. Wenn es um die Entlastung des Hamburger Stadtverkehrs geht, stellen sich die Jugendpolitikerinnen und -politiker etwa einen möglichst sicher und effizient gestalteten Ausbau von Radwegen vor. Schließlich formulierten sie im Bereich der Stadtentwicklung das Ziel, in der Hansestadt mehr fairen und bezahlbaren Wohnraum zu schaffen.

Die Resolution fließt nun als offizielle Drucksache in die Arbeit der Bürgerschaft ein. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer von „Jugend im Parlament“ werden in die Fachausschüsse des Landesparlaments eingeladen, um ihre Vorschläge gemeinsam mit den gewählten Abgeordneten zu diskutieren.

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Text: Marcus Pawelczyk, Pressestelle der Hamburgischen Bürgerschaft.

DJ Hamburg