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Konzertmatinee: Der Kanzler als Pianist – Bundeskanzler-Helmut-Schmidt-Stiftung

Konzertmatinee der Bundeskanzler-Helmut-Schmidt-StiftungDer Kanzler als Pianist.

Konzertmatinee - Der Kanzler als Pianist - Bundeskanzler-Helmut-Schmidt-Stiftung

Der Kanzler als Pianist – Konzertmatinee der Bundeskanzler-Helmut-Schmidt-Stiftung

° Neue Bundeskanzler-Helmut-Schmidt-Stiftung feiert den 99. Geburtstag ihres Namensgebers
° Sonntag, 25. Februar 2018, 11.00 Uhr, Hochschule für Musik und Theater
° Auf dem Programm: Mozart-Klavierkonzert, das Helmut Schmidt 1981 auf Schallplatte einspielte
° Kultursenator Dr. Carsen Brosda begrüßt
° Talkrunde mit Zeitzeugen über den Musikliebhaber Schmidt

Helmut Schmidt – Nicht nur in der Politik, sondern auch am Klavier fand er stets den richtigen Ton. Musik spielte im Leben von Helmut Schmidt eine besondere Rolle. Der vielbeschäftigte Staatsmann hörte gern klassische Musik und war selbst ein so geübter Pianist, dass er mit Klassik-Größen Klavierkonzerte auf Schallplatte einspielte. Eines davon bringt die neue Bundeskanzler-Helmut-Schmidt-Stiftung am kommenden Sonntag anlässlich des 99. Geburtstages ihres Namensgebers gemeinsam mit der Hochschule für Musik und Theater zu Gehör. Bei der musikalischen Matinee am 25. Februar 2018 um 11.00 Uhr ist neben dem musikalischen Teil eine Talkrunde mit Zeitzeugen wie Hochschulpräsident Prof. Dr. Elmar Lampson und Dramaturg Dr. Dieter Rexroth vorgesehen, die den „Kanzler als Pianist“ lebendig werden lassen.

Nach einem Grußwort von Kultursenator Dr. Carsten Brosda steht als erstes Musikstück das Klavierkonzert F-Dur KV 242 für drei Klaviere auf dem Programm. 1981 reiste Helmut Schmidt, damals Bundeskanzler, nach London, um mit Christoph Eschenbach, Justus Frantz und dem London Symphony Orchestra in den Abbey Road Studios das Konzert auf Schallplatte aufzunehmen. Später erinnerte sich der Elder Statesman daran und blieb bescheiden, als es um seine Virtuosität am Piano ging: „Mozart hatte das Klavierkonzert für zwei Pianisten und einen jugendlichen Klavierspieler geschrieben. Ich war zwar nicht mehr jugendlich von Alter, aber durchaus von meinen eingeschränkten musikalischen Möglichkeiten am Klavier. Am meisten hat mich damals das Tempo überrascht, mit dem Eschenbach vom Flügel aus dirigierte. Ich war seinem Tempo technisch nur mit größter Mühe gewachsen. Trotz dieser Herausforderung hat das gemeinsame Musizieren Spaß gemacht, auch, weil uns das London Symphony Orchestra begleitet hat.“

Weitere authentische Einblicke in die musische Seite von Helmut Schmidt erhalten die Matinee-Gäste in einer Talkrunde mit Hochschulpräsident Prof. Dr. Elmar Lampson und Dr. Dieter Rexroth. Noch zu Lebzeiten hatte Helmut Schmidt seine Plattensammlung der Hochschule für Musik und Theater vermacht, die ihr Präsident 2007 aus dem Privathaus des Ehepaares Schmidt persönlich abholte. Eine Aufgabe, die sich über zwei Tage hinzog und über die es manche Anekdote zu erzählen gibt. Auch der Musikwissenschaftler Dr. Dieter Rexroth, Dramaturgischer Berater von Kent Nagano und künstlerischer Leiter der »Kasseler Musiktage« und des Festivals »young.euro.classic«, kannte den Musikliebhaber Schmidt und weiß über ihn zu berichten.

Programm der Konzertmatinee – Der Kanzler als Pianist
Sonntag, 25. Februar 2018, 11.00 Uhr
Hochschule für Musik und Theater, Harvestehuder Weg 12, 20148 Hamburg

Begrüßung: Prof. Dr. Elmar Lampson, Präsident der Hochschule für Musik und Theater

Grußwort: Senator Dr. Carsten Brosda, Präses der Behörde für Kultur und Medien der Freien und Hansestadt Hamburg

Wolfgang Amadeus Mozart: Klavierkonzert F-Dur KV 242 für drei Klaviere

Solisten:
1. Satz. Allegro: Hubert Rutkowski / Sijia Ma / Momčilo Radojević
2. Satz, Adagio: Andrey Denisenko / Lucia Lvjie Zhang / Ji-Min Sung
3. Satz, Rondeau, Tempo di menuetto: Stepan Simonian / Daria Parkhomenko / Stefan Bonev

Solistenensemble der Hochschule für Musik und Theater Hamburg
Leitung: Simon Edelmann

Grußwort
Dr. Knut Nevermann, Vorstand der Bundeskanzler-Helmut-Schmidt-Stiftung

Wolfgang Amadeus Mozart: Larghetto und Allegro Es-Dur für zwei Klaviere, Fragment vollendet von Robert Levin
Solisten:
Hubert Rutkowski, Siying Qin

Talkrunde mit Zeitzeugen: Prof. Dr. Elmar Lampson, Dr. Dieter Rexroth (Dramaturg) und Stefan Herms (Vorstand der Bundeskanzler-Helmut-Schmidt-Stiftung)

Stehempfang im Foyer.

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Bild: lizenzfreie-bilder-kostenlos.com
Text: Bundeskanzler-Helmut-Schmidt-Stiftung

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