1262 Covid-19 Fälle in Niedersachsen bestätigt

Stand 20.03.2019 (14 Uhr) sind 1262 Covid-19 Fälle in Niedersachsen bestätigt – Restaurants müssen schließen.

1262 Covid-19 Fälle in Niedersachsen bestätigt

1262 Covid-19 Fälle in Niedersachsen bestätigt (Stand 20.03.2020 – 14:00Uhr)

1262 Fälle von Infektionen mit dem Corona-Virus sind am Freitag, Stand 14:00 Uhr – in Niedersachsen labordiagnostisch bestätigt worden.

Restaurants, Speisegaststätten, Systemgastronomie, Imbisse und Mensen sind in Niedersachsen so schnell wie möglich zu schließen. Das niedersächsische Gesundheitsministerium hat am Freitag einen entsprechenden Erlass an die Landkreise und kreisfreien Städte sowie die Region Hannover versandt.

Es gelten dabei Ausnahmen für Verkauf von Speisen und Getränken, im Rahmen eines Außerhausverkaufs und für Lieferdienste. Der Verzehr ist innerhalb eines Umkreises von 50 Metern zu diesen Betrieben unzulässig. Aus hygienischen Gründen wird darüber hinaus die bargeldlose Bezahlung empfohlen.

 

Folgende Landkreise sind betroffen (Neubestätigungen im Vergleich zum Vortag):

KommuneBestätigte FälleÄnderungen
LK Ammerland140
LK Aurich190
LK Celle27+2
LK Cloppenburg3+1
LK Cuxhaven24+6
LK Diepholz45+13
LK Emsland300
LK Friesland30
LK Giffhorn27+4
LK Goslar18+4
LK Göttingen43+7
LK Grafschaft Bentheim21+7
LK Hameln-Pyrmont18+5
LK Harburg51+13
LK Heidekreis4+2
LK Helmstedt9+2
LK Hildesheim77+4
LK Holzminden20+5
LK Leer11+2
LK Lüchow-Dannenberg5+5
LK Lüneburg48+19
LK Nienburg (Weser)12+4
LK Northeim13+5
LK Oldenburg15+3
LK Osnabrück64+6
LK Osterholz24+4
LK Peine13+4
LK Rotenburg (Wümme)21+2
LK Schaumburg23+4
LK Stade46+11
LK Uelzen5+2
LK Vechta33+11
LK Verden230
LK Wesermarsch5+1
LK Wittmund4+1
LK Wolfenbüttel30
Region Hannover304+106
SK Braunschweig130
SK Delmenhorst60
SK Emden70
SK Oldenburg22+4
SK Osnabrück66+8
SK Salzgitter9+3
SK Wilhelmshaven50
SK Wolfsburg9+1
Gesamt1262+281

In dieser Übersicht sind ausschließlich Fälle aufgelistet, die dem Nds. Landesgesundheitsamt über den Meldeweg oder offizielle Quellen mitgeteilt wurden. Da es sich um eine sehr dynamische Situation handelt, kann es zu Abweichungen zwischen der NLGA-Tabelle und Angaben anderer Stellen, etwa der betroffenen Kommunen, kommen.

Die gegenüber dem vorherigen Tag neu ausgewiesenen Fälle sind nicht zwingend erst seit der gestrigen Auflistung neu aufgetreten. Fallzahlanstiege können auch dadurch bedingt sein, dass die Gesundheitsämter als erste Priorität die notwendigen Infektionsschutz-maßnahmen einleiten und die standardisierte Falldatenübermittlung erst danach mit zeitlicher Verzögerung erfolgen kann. Dies gilt vor allem, wenn viele Fälle in einem kurzen Zeitraum auftreten.

Konkrete Informationen zu den bestätigten Einzelfällen erhalten Sie bei den zuständigen Landkreisen und kreisfreien Städten.
Informationen zum Thema gibt es im Internet unter www.niedersachsen.de/coronavirus

Aktuelle Zahlen zu Krankheitsfällen im Bundesgebiet finden Sie auf der Homepage des Robert-Koch-Institutes unter www.rki.de

SERVICE

Empfehlungen für Rückkehrer aus Risikogebieten sowie Skigebieten in Österreich und der Schweiz

Das Niedersächsische Gesundheitsministerium empfiehlt dringend, dass sich Rückkehrerinnen und Rückkehrer von einem Aufenthalt in einer vom Robert-Koch-Institut als Risikogebiet eingestuften Region grundsätzlich nach Reiserückkehr 14 Tage in eine freiwillige häusliche Isolation begeben. Beim Auftreten von typischen Erkältungssymptomen sollten sie sich telefonisch unter 116117 (Arztruf) beraten lassen und auf ärztliches Anraten eine diagnostische Abklärung vornehmen lassen.

Arbeitnehmern und Arbeitnehmerinnen, die aus den benannten Risikogebieten des RKI zurückkehren, wird grundsätzlich empfohlen, vor Dienstantritt telefonisch mit ihrem Arbeitgeber Kontakt aufzunehmen und etwaige Schritte abzusprechen. Es gibt Unternehmen, in denen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Heimarbeit tätig sein können, weil die Arbeitsabläufe und Arbeitsstrukturen dies ermöglichen.

Die aktuelle Liste der Risikogebiete finden Sie unter www.rki.de/ncov-risikogebiete

Bürgerinnen und Bürger, die aus Skigebieten in Österreich und der Schweiz zurückkehren, in denen Fälle von COVID19-Erkrankungen aufgetreten sind, die aber vom RKI nicht zu Risikogebieten deklariert wurden, sollten sich vor Dienstantritt an ihren Arbeitgeber wenden und über Möglichkeiten der freiwilligen 14-tägigen häuslichen Quarantäne sowie die Inanspruchnahme von Home-Office-Arbeit sprechen. Dies sollte unabhängig davon erfolgen, ob sie Symptome haben oder nicht. So helfen sie, Ihr Umfeld vor dem Coronavirus zu schützen.

Weitere Informationen zum Thema gibt es im Internet unter :

www.niedersachsen.de/coronavirus
www.rki.de
www.infektionsschutz.de

Hotlines zum Coronavirus

Wenden Sie sich telefonisch an Ihre Hausärztin bzw. Ihren Hausarzt oder rufen Sie außerhalb der Sprechzeiten Ihrer Hausarztpraxis unter 116 117 den ärztlichen Bereitschaftsdienst an, wenn Sie die Sorge haben, sich mit Sars-CoV-2 infiziert zu haben.

Die Informationshotline des Niedersächsischen Landesgesundheitsamts und der AOK erreichen Sie unter 0511/4505555 von Montag bis Freitag von 9 bis 18 Uhr.

Unterrichtsausfall in Niedersachsen seit Montag, den 16. März

Das Kabinett der Landesregierung hat auf Empfehlung des Krisenstabes zur Bekämpfung der Corona-Epidemie beschlossen, den Unterricht an den Schulen in Niedersachsen ab Montag, den 16. März ausfallen zu lassen. Diese Maßnahme ist zunächst befristet bis zum 18. April. Darüber hinaus sind auch die Kindertageseinrichtungen, Horte und Einrichtungen der erlaubnispflichtigen Kindertagespflege geschlossen.

Es gibt eine Notbetreuung für Beschäftige aus den Bereichen Pflege, Gesundheit, Medizin und öffentliche Sicherheit wie Polizei, Justiz, Rettungsdienste, Feuerwehr und Katastrophenschutz, sowie zur Aufrechterhaltung der Daseinsvorsorge. Darüber hinaus gibt es die Möglichkeit zur Betreuung in Härtefällen.

Für Fragen von Eltern und Schulen stehen die Servicestellen der Niedersächsischen Landesschulbehörde unter den vier Hotlines der Regionalabteilungen sowie per Mail bereit:

Regionalabteilung Braunschweig
0531 484-3333
service-bs@nlschb.niedersachsen.de

Regionalabteilung Hannover
0511 106-6000
service-h@nlschb.niedersachsen.de

Regionalabteilung Lüneburg
04131 15-2222
service-lg@nlschb.niedersachsen.de

Regionalabteilung Osnabrück
0541 77046-444
service-os@nlschb.niedersachsen.de

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Bild 1262 Covid-19 Fälle in Niedersachsen: Lizenzfreie Bilder Kostenlos
Text 1262 Covid-19 Fälle in Niedersachsen: Nds. Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung

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