Unfall A7 Hamburg: Zwischen Fleestedt und Marmstorf tödlicher Verkehrsunfall durch Falschfahrer am 24.01.2017

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Unfall A7 Hamburg: Tödlicher Verkehrsunfall durch 41-jährige Falschfahrerin (vermutlich aus suizidalen Gründen) zwischen Fleestedt und Marmstorf

Unfall A7 Hamburg, Fleestedt/Marmstorf, Landkreis Harburg – Am Dienstagabend gegen 19.50 Uhr meldeten mehrere Verkehrsteilnehmer über Notruf einen Falschfahrer auf der BAB 7 zwischen den Anschlussstellen Fleestedt und Hamburg-Marmstorf in Fahrtrichtung Hamburg. Kurze Zeit später wurde ein schwerer Verkehrsunfall auf der BAB 7 in Fahrtrichtung Hamburg, kurz hinter der Rastanlage Harburger Berge gemeldet. Vor Ort stellte sich heraus, dass eine 41-jährige Frau aus dem LK Harburg mit ihrem Pkw Opel Meriva offensichtlich an der Anschlussstelle Hamburg-Marmstorf als Falschfahrerin auf die BAB 7 aufgefahren war. Ca. 2 km hinter der AS Hamburg-Marmstorf kollidierte die Frau dann mit einem Sattelzug. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Pkw völlig zerstört, die Fahrzeugführerin verstarb noch an der Unfallstelle.Der 64-jährige Lkw Fahrer aus dem Kreis Osnabrück zog sich durch den Unfall Verletzungen im Bereich der Beine zu. Ferner erlitt er einen schweren Schock. Der Lkw-Fahrer wurde mittels Rettungswagen in ein Hamburger Krankenhaus gebracht. Die ersten Ermittlungen ergaben, dass die Pkw-Fahrerin anscheinend aus suizidalen Gründen als Falschfahrerin auf die BAB 7 aufgefahren ist.

Aufgrund des massiven Austritts von Betriebs- und Kraftstoff musste die BAB 7 ab der AS Fleestedt in Fahrtrichtung Hamburg für Bergungs- und Reinigungsarbeiten voll gesperrt werden. Es kam zu keinen nennenswerten Verkehrsbehinderungen.

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Bild & Text: PHK Lissner – Polizeiinspektion Harburg

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