Coronavirus beim Hund und anderen Tieren

Kann das Coronavirus beim Hund und anderen Tieren ebenso gefährlich werden und kann COVID 19 (Coronavirus) von Tieren auf Menschen und umgekehrt übertragen werden? Ein Hund in Hongkong wurde bereits positiv auf das Coronavirus (Sars-CoV-2) getestet und ist nun seit dem 26.02.2020 in Quarantäne.

Coronavirus beim Hund und anderen Tieren

Coronavirus beim Hund und anderen Tieren wie Katzen oder Vögeln

In Hongkong wurde bei einem Hund eines Coronavirus-Patienten die Lungenkrankheit ebenfalls nachgewiesen, wie die “Time” berichtete. Der Hund zeigt aber bislang keine typischen, relevanten Symptome. Die Regierung von Hongkong möchte nun, dass alle Tierhalter ihre Tiere unverzüglich den Behörden überlassen. Derartig drastische Maßnahmen sind wohl eher völlig überzogen.

 

 

Das Coronavirus beim Hund – der sogenannte 2019-nCoV-Erreger – wurde lediglich auf der Schnauze des Hundes nachgewiesen. Somit ist es viel wahrscheinlicher, dass das Coronavirus beim Hund zufällig landete und vermutlich von seinem infizierten Halter stammt. So wie das Virus auch auf Flächen wie zum Beispiel Türklinken eine kurze Zeit überleben kann, so wird es vermutlich auch beim Hund gewesen sein.

Hundebesitzer brauchen also bezüglich Coronavirus beim Hund zumindest vorerst keine Sorge haben und müssen auch keine bestimmten Vorkehrungen treffen.

Es gibt bisher keinen Nachweis, dass Hunde infiziert werden und/oder Überträger von COVID 19 sein können. Dazu müsste das Coronavirus beim Hund die Zellen kapern, sich dort vermehren und dann wieder auf den Menschen wechseln. Experten sind sich derzeit einig, dass es sehr unrealistisch ist, dass das Coronavirus in so kurzer Zeit so oft die Artengrenze überspringt. Man nimmt an, dass das Virus erst kürzlich von den Tieren – wahrscheinlich Fledermäusen – auf den Menschen übersprungen ist.

Coronavirus COVID 19

Coronavirus beim Hund – Vorsichtsmaßnahmen

Allerdings sollten Coronavirus-Patienten zur Sicherheit ihre Haustiere 14 Tage lang unter Tierärztlicher Betreuung unter Quarantäne stellen.

Um für den Fall einer etwaigen Quarantäne des Tierhalters gut vorbereitet zu sein, rät die Tierschutzorganisation VIER PFOTEN dazu, Vorkehrungen zu treffen. Es muss ja nicht das Coronavirus beim Hund sein; es reicht ja schon, wenn der Tierhalter unter Quarantäne gestellt wird. Dann ist es wichtig, über ausreichend Tierfutter und etwaige Medikamente zu verfügen.

 

 

Die WHO (Weltgesundheitsorganisation) zum Coronavirus beim Hund und anderen Tieren

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) schreibt auf ihrer Internetseite: “Es gibt keinen Beweis, dass sich Haustiere wie Katzen oder Hunde infiziert haben oder den Virus, der Covid-19 verursacht, verbreiten könnten.”

Hoffnung naht im Kampf gegen Corona

Es gibt vielleicht schon bald Hoffnung im Kampf gegen das Coronavirus. Wie oe24.at berichtet, sind weltweit unzählige Forscher damit beschäftigt, nach einem Impfstoff zu forschen. Währenddessen haben Forscher bereits ein wirksames Medikament gegen Corona parat. Während mit einem Impfstoff gegen das Coronavirus beim Hund und Menschen erst in 1 bis 1,5 Jahren zu rechnen ist, könnte dieses Medikament bereits viel früher verfügbar sein. Das Medikament heißt: Camostadt Mesilate und ist derzeit nur in Japan zugelassen. Dieses Medikament verhindert, dass sich die Außenproteine des Virus spalten. Der Biologe Stefan Pöhlemann sagt dazu: “Das Virus ist dann nicht mehr infektiös, es ist nicht in der Lage, in Zellen einzudringen.” Das Problem daran ist nur, dass sich dieser Erfolg bisher nur im Labor bei Zellkulturen zeigte und weiter getestet werden muss. Bis das Medikament auch hierzulande zugelassen werden wird, wird wohl noch eine Weile ins Land gehen.

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Bilder Coronavirus beim Hund: Lizenzfreie Bilder kostenlos
Text Coronavirus beim Hund: Holger Korsten, Tageblatt24.com – Das News-Magazin für Tierfreunde

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