Verkehrsunfall Hamburg Barmbek: Feuerwehr Hamburg rettet fünf Verletzte bei schwerem Unfall Weidestraße – Dehnheide

Verkehrsunfall Hamburg Barmbek - Feuerwehr HamburgVerkehrsunfall Hamburg Barmbek – Hamburg-Barmbek Süd, THR (Technische Hilfeleitung mit mehreren Verletzten), 21.12.2016, 09.23 Uhr, Weidestraße/ Dehnheide

Aufgrund der eingehenden Notrufmeldungen in der Rettungsleitstelle der Feuerwehr, bei denen von einem schweren Verkehrsunfall mit einem PKW, einem Personen-Kleintransporter und mehreren Verletzten gesprochen wurde, alarmierte der Führungs- und Lagedienst ein erhöhtes Einsatzkräftekontingent. Im Kreuzungsbereich Weidestrasse/Dehnheide war ein Fahrzeug der KBA Norderstedt (Firma Krankentransporte, Behinderten- u. Altenhilfe E.V.) mit einem anderen PKW kollidiert.

Das auf einer Sonderrechtsfahrt befindliche Fahrzeug, beladen mit sog. Schnellschnitt-Gewebeproben aus einer laufenden Operation, kollidierte aus noch ungeklärter Ursache im Bereich eines Fußgängerüberweges mit einem zweiten Fahrzeug. Die Fahrer des Einsatzfahrzeuges und des zweiten Fahrzeuges, sowie drei im Kreuzungsbereich befindliche Fußgänger wurden hierbei zum Teil schwer verletzt.

Einer der Fußgänger, der unter einem Fahrzeug eingeklemmt war, musste durch die Einsatzkräfte befreit werden. Nach Sichtung aller Patienten durch den Leitenden Notarzt und rettungsdienstlicher Versorgung, wurde eine schwerverletzte weibliche Person notarztbegleitet und vier weitere Personen zur Weiterbehandlung in die umliegenden Notfall-Krankenhäuser befördert. Zur Betreuung der betroffenen Augenzeugen des schweren Unfalls wurde ein Kriseninterventionsteam des Deutschen Roten Kreuz eingesetzt. Anschließend ist die Einsatzstelle dem Verkehrsunfalldienst der Polizei für weitere Ermittlungen übergeben worden.

Im Einsatz waren insgesamt 50 Einsatzkräfte bestehend aus einem Löschzug der Berufsfeuerwehr, zwei Führungsdiensten, einem Leitenden Notarzt, einem Organisatorischen Leiter-Rettungsdienst, zwei Notarzteinsatzfahrzeugen sowie fünf Rettungswagen der Feuerwehr.

 

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Text: Torsten Wesselly – Feuerwehr Hamburg

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